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Peter Bofinger
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Peter Bofinger (* 18. September 1954 in Pforzheim) ist ein deutscher Ăkonom und Professor fĂźr Volkswirtschaftslehre an der Universität WĂźrzburg. Von März 2004 bis Ende Februar 2019 war er Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
Contents
⢠Leben
⢠Mitgliedschaften
⢠Lohnpolitik
⢠Fiskalpolitik
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Peter Bofinger studierte ab 1973 bis zum Abschluss als Diplom-Volkswirt an der Universität des Saarlandes in SaarbrĂźcken. Von 1978 bis 1981 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stab der âWirtschaftsweisenâ. Promoviert wurde er 1984 mit einer Arbeit Ăźber âWährungswettbewerb. Eine systematische Darstellung und kritische WĂźrdigung von Friedrich August von Hayeks Plänen zu einer grundlegenden Neugestaltung unserer Währungsordnungâ. Von 1985 bis 1990 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und ab 1987 Bundesbank-Oberrat in der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Landeszentralbank in Baden-WĂźrttemberg.
1990 habilitierte er sich an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Saarbrßcker Universität. In den Jahren 1990 und 1991 vertrat er die C3-Professur fßr Volkswirtschaftslehre an der Universität Kaiserslautern und 1991 die C4-Professur fßr Wirtschaftspolitik an der Universität Konstanz. 1991 und 1992 hatte er die Vertretung des C4 -Lehrstuhls fßr Volkswirtschaftslehre, Geld und internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Wßrzburg, im August 1992 ßbernahm er die ordentliche Professur. Ab Oktober 2003 war er fßr ein Jahr Erster Vizepräsident der Universität Wßrzburg. 2003 erschien sein Lehrbuch Grundzßge der Volkswirtschaftslehre.
Im März 2004 wurde er auf Empfehlung der Gewerkschaften in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen, den sogenannten fßnf Wirtschaftsweisen. Er vollendete seine dritte Amtszeit Ende Februar 2019 und war das am längsten amtierende Mitglied in der Geschichte des Sachverständigenrats, noch vor Olaf Sievert.cite-ref-1[1]
Im Jahr 2018 wurde er in der Rangliste der einflussreichsten Ăkonomen im deutschsprachigen Raum in den TOP 10 gefĂźhrt.cite-ref-2[2] 2016 erhielt er den Kurt-Rothschild-Preis fĂźr Wirtschaftspublizistik des Karl-Renner-Instituts.cite-ref-3[3]
Mitgliedschaften
⢠Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Ăsterreichischen Instituts fĂźr Wirtschaftsforschung
⢠Gesellschaft fßr Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Verein fßr Socialpolitik), Ausschuss fßr Geldtheorie und Geldpolitik
⢠Research Fellow des Centre for Economic Policy Research, London
⢠Vorstand der Irving-Fisher-Gesellschaft fßr Wirtschafts- und Währungsfragen, Wßrzburg
⢠Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Wirtschaftsdienst
⢠Herausgebergremium: International Journal of Finance & Economics
⢠Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
⢠Herausgeberkreis der Blätter fßr deutsche und internationale Politik (seit Mai 2011)cite-ref-6[6]
⢠Institute for New Economic Thinking (Inet)
⢠Mitglied im Senat der Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse
⢠Grßndungsmitglied der Bßrgerbewegung Finanzwendecite-ref-7[7]
Wirtschaftspolitische Standpunkte
Bofinger gilt als fĂźhrender Vertreter einer nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik in Deutschland und vertritt damit eine Minderheitenposition.cite-ref-8[8] In Interviews, BĂźcherncite-ref-9[9] und Stellungnahmen â vor allem im Sachverständigenrat â betont er, dass insbesondere in Deutschland die Nachfrageseite vernachlässigt und die Symbiose zwischen Nachfrage und Angebot nicht beachtet werde. Die meisten deutschen Ăkonomen neigten eher dazu, die Angebotsseite zu betonen, während viele Träger des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises fĂźr Wirtschaftswissenschaften (z. B. Paul Krugman, Joseph Stiglitz und George Akerlof) wie Bofinger die Nachfrageseite stärker betonen. Bofinger ist ein Kritiker des von Walter Eucken geprägten deutschen Ordoliberalismus, den er fĂźr Ăźberholt und theoretisch unzureichend fundiert hält. So sei etwa Walter Euckens Ablehnung der âVollbeschäftigungspolitikâ schon zu dessen Lebzeiten durch die Realität widerlegt worden.cite-ref-10[10]
Bofinger war folglich auch einer der wenigen deutschen Ăkonomen, die sich gegen die Kernforderungen der Agenda 2010 und die Hartz-Reformen aussprachen, da er hierdurch eine weitere Schwächung der Binnennachfrage eintreten sah.cite-ref-11[11] In diesem Zusammenhang warnte er vor der Gefahr einer Deflationcite-ref-12[12] und deren mĂśglichen Langzeitfolgen, ähnlich wie von 1992 an in Japan.
Bofinger vertritt den Standpunkt, dass der Staat in Deutschland seine Sozialsysteme zu wenig Ăźber direkte wie indirekte Steuern und stattdessen zu einseitig Ăźber die Lohnnebenkosten finanziere, womit sich der Produktionsfaktor Arbeit unverhältnismäĂig verteuere. Er fĂźhrt auf die hohe Abgabenbelastung der Arbeit insbesondere einen Teil der besonders hohen Arbeitslosigkeit von Geringqualifizierten in Deutschland zurĂźck. Zur Behebung des Problems schlägt er strukturelle Reformen wie die EinfĂźhrung einer negativen Einkommensteuer und die Absenkung der Lohnnebenkosten vor, finanziert Ăźber hĂśhere Steuern. Weiterhin spricht er sich zur Begrenzung der Lohnnebenkosten im Gesundheitssystem fĂźr die sogenannte Kopfpauschale aus.
Bofinger ist Gegner von Modellen eines bedingungslosen Grundeinkommens. So sagte er 2006, er glaube nicht, dass man damit den betroffenen Menschen einen Gefallen täte. AuĂerdem habe man ja schon ein solches ähnliches Grundeinkommen im Arbeitslosengeld II, was auch jeder Arbeitslose bekomme, vorausgesetzt, er sei bedĂźrftig. Sein weiterer Kritikpunkt war, dass beim Modell eines bedingungslosen Grundeinkommens eine groĂe Zahl Reicher und Menschen wie er, die es gar nicht nĂśtig hätten, Geld erhielten.
Zur Einfßhrung eines flächendeckenden Mindestlohns vertritt Bofinger eine differenzierte Meinung. Er schlug fßr Deutschland zunächst eine HÜhe von 6 Euro vor, die dann langsam nach oben angepasst werden kÜnne, wobei die Wirkungen auf die Beschäftigung nach dem Vorbild des Vereinigten KÜnigreichs nach jeder ErhÜhung zu prßfen seien. Generell sieht er das Problem der asymmetrischen Information. Danach seien die Beschäftigten insbesondere im Niedriglohnbereich nicht ausreichend darßber informiert, wie produktiv sie seien, und nähmen daher auch Arbeitsstellen an, die deutlich unter ihrer Produktivität lägen. Dies kÜnne nur ßber Tarifverträge und gegebenenfalls MindestlÜhne verhindert werden.cite-ref-13[13]
Lohnpolitik
Bofinger befĂźrwortet lohnpolitisch eine produktivitätsorientierte Lohnentwicklung, die sich aus der Inflationsziellinie der Notenbank und dem Anstieg der Arbeitsproduktivität zusammensetzt. Die von vielen Ăkonomen vertretene Position, LohnerhĂśhungen unterhalb des Produktivitätswachstums seien beschäftigungsfreundlich und geeignet, die Arbeitslosigkeit zurĂźckzufĂźhren, lehnt er ab. Er fĂźhrt an, es sei zwar fĂźr den einzelnen Unternehmer durchaus rational, in einer konjunkturellen Schwächephase bzw. in einer schlechten Auftragslage die LĂśhne zu senken, um so die Gewinne stabil zu halten. Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene fĂźhre dies aber zu einem Einbruch der GĂźternachfrage, da das verfĂźgbare Einkommen der privaten Haushalte sinke. Entscheidend fĂźr Investitionen sei in erster Linie die Auftragslage. Bei einer geringen Produktionsauslastung fĂźhrten auch beste Angebotsbedingungen (also niedrige LĂśhne, niedrige Unternehmenssteuern) nicht zu einem Wachstum der Investitionen, insbesondere der Erweiterungsinvestitionen. DarĂźber hinaus verweist er auf die Sparneigung der privaten Haushalte im Vergleich zu den Unternehmerhaushalten. Erstere liege erheblich unter der Sparrate der Unternehmen. Daher gehe von Lohnsteigerungen unterhalb des Produktivitätswachstums ein die gesamtwirtschaftliche Nachfrage senkender Effekt aus, da die Unternehmerhaushalte weniger vom zusätzlichen Einkommen konsumieren wĂźrden.
Bofinger schlieĂt sich aus diesem Grund der Kritik zahlreicher Ăkonomen am als zu starr befundenen Flächentarifvertrag in Deutschland nicht an. Dieser gewährleiste, dass es in konjunkturellen Schwächephasen nicht zu Lohnsenkungen auf breiter Front komme, die die wirtschaftliche Entwicklung noch weiter destabilisieren wĂźrden.
Geld- und Währungspolitik
In der Geldpolitik kritisiert er das seiner Meinung nach zu restriktive Verhalten der EZB und ihrer Vorläuferin in Deutschland, der Bundesbank.cite-ref-14[14] Er sieht die vorrangige Ausrichtung der EZB auf die Preisstabilität mit der daraus folgenden Vernachlässigung der FĂśrderung von Wachstum und Beschäftigung als gescheitert an. Dabei lobt er die als expansiv geltende Politik der amerikanischen Federal Reserve, auf die ein Teil der hĂśheren Wachstumsdynamik der USA in der jĂźngeren Vergangenheit zurĂźckzufĂźhren sei.cite-ref-15[15] In einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt im August 2007 bezeichnete er jedoch die amerikanische Geldpolitik der Jahre 2004 und 2005 als viel zu expansiv und die Leitzinsen als zu niedrig. Dies sei ein entscheidender Fehler gewesen und habe die Finanzkrise ab 2007 verursacht. âHätte die amerikanische Notenbank von vorneherein eine solidere Politik gemacht wie etwa die Europäische Zentralbank, hätte man einiges vermeiden kĂśnnenâ, so Bofinger.cite-ref-welt-1112566-16-0[16]
Neben einer zu restriktiven Geldpolitik bemängelt er die Währungspolitik der EZB, die sich in einer ablehnenden Haltung der EZB gegenßber Interventionen am Devisenmarkt ausdrßckt (Interventionen wurden von der EZB bisher nur einmal vorgenommen).cite-ref-17[17] In einem Interview mit dem Spiegel vertrat er im November 2007 vor dem Hintergrund eines rasant steigenden Euro-Dollar-Wechselkurses die Meinung, dass die westeuropäischen Länder von dieser MÜglichkeit zu wenig Gebrauch machen und dabei nationales Interesse vernachlässigen wßrden. Ein weiter steigender Euro werde nach Bofingers Auffassung neue Debatten um Standortverlagerungen auslÜsen.
Bofinger forderte die Abschaffung des Bargelds, so argumentierte er im Mai 2015 im Hamburger Magazin âSpiegelâ: âBei den heutigen technischen MĂśglichkeiten sind MĂźnzen und Geldscheine tatsächlich ein Anachronismusâ. Bargeld erschwere den Zahlungsverkehr âungemeinâ. Als Beispiel nannte Bofinger die verlorene Zeit, âwenn Leute vor Ihnen an der Ladenkasse nach Kleingeld suchen und die Kassiererin nach Wechselgeldâ. Wichtiger sei aber noch, dass eine Abschaffung des Bargelds âdie Märkte fĂźr Schwarzarbeit und Drogenâ austrocknen wĂźrde, so Bofinger. Fast ein Drittel des Euro-Bargelds seien 500-Euro-Scheine â âfĂźrs Einkaufen braucht die niemand, damit wickeln lichtscheue Gestalten ihre Geschäfte abâ. Laut Bofinger wäre es sinnvoll, wenn der Euroraum, die Vereinigten Staaten, GroĂbritannien und die Schweiz das Bargeld gleichzeitig abschaffen wĂźrden.cite-ref-18[18]
Fiskalpolitik
In der Fiskalpolitik setzt sich Bofinger nachdrĂźcklich fĂźr eine antizyklische Haushaltspolitik ein. Er kritisiert die Regelungen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion zur Begrenzung der Schuldenaufnahme des Staates als zu unflexibel. Die Richtwerte des Stabilitäts- und Wachstumspakts â die Neuverschuldungsbegrenzung in HĂśhe von 3 % sowie die Schuldenstandsquote von 60 % des Bruttoinlandsprodukts â seien willkĂźrlich, da sie nicht nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewählt, vielmehr aus dem Verschuldungsstand der EU-Staaten von 1990 abgeleitet worden seien. Zwar spricht Bofinger sich langfristig fĂźr eine Begrenzung der Staatsverschuldung aus, da diese u. a. auch mit negativen Umverteilungswirkungen verbunden sei. Jedoch erlaube der EU-Vertrag nicht die von ihm befĂźrwortete antizyklische Fiskalpolitik, die sich in einer angemessenen ErhĂśhung des strukturellen Defizits in konjunkturellen Schwächephasen ausdrĂźckt. Dazu mĂźssten, wenn das Regelwerk der Währungsunion eingehalten werden soll, regelmäĂige HaushaltsĂźberschĂźsse in beträchtlicher HĂśhe erzielt werden.
Als Vorbild fßr den Erfolg der antizyklischen Fiskalpolitik fßhrt er unter anderem die Vereinigten Staaten und das Vereinigte KÜnigreich an. Diese hätten beispielsweise in den Jahren 2001 bis 2003 nach dem Zusammenbruch der Dotcom-Blase in einer konzertierten Aktion das strukturelle Defizit massiv ausgeweitet und gleichzeitig den Leitzins drastisch gesenkt, was zu einem dauerhaft hohen Wirtschaftswachstum gefßhrt habe. Er betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Koordinierung von Geld- und Fiskalpolitik, die nicht gegeneinander agieren dßrften (wie dies in Kontinentaleuropa häufig der Fall gewesen sei).
Steuer- und Abgabenbelastung
An der Debatte Ăźber eine Senkung der Steuer- und Abgabenbelastung kritisiert er, dass der Erfolg einer niedrigen Staatsquote empirisch nicht belegbar sei. In Europa nennt er Länder mit historisch hoher Staatsquote (Schweden, Dänemark, Finnland, Frankreich), die eine teils sehr dynamische Wirtschaftsentwicklung aufzuweisen haben, und Länder mit niedriger Staatsquote mit einem gegenteiligen Befund (wie Deutschland, die Schweiz und Japan). Ăffentliche Ausgaben in Bildung und Forschung sowie die Infrastruktur, die fĂźr den langfristigen wirtschaftlichen Wohlstand entscheidend seien, seien ohne eine hohe Staatsquote nicht zu finanzieren. Er spricht sich zudem fĂźr eine stärkere Finanzierung der Sozialsysteme Ăźber Steuern bei gleichzeitiger Senkung der Sozialabgaben (s. o.) aus.
Staatliche Industriepolitik
Im August 2017 verĂśffentlichte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung einen Gastbeitrag Bofingers, in dem er unter Berufung auf Mariana Mazzucato die These vertrat, dass staatliche Industriepolitik den technischen Fortschritt mehr fĂśrdere als der freie Wettbewerb.cite-ref-19[19] Eine Woche später kritisierten die Ăźbrigen vier Mitglieder des Sachverständigenrates seine dort geäuĂerten Thesen und bescheinigten ihm, er verstehe nichts von Ăkonomie.cite-ref-20[20]
Coronavirus-Pandemie
Im Februar 2021 forderte Bofinger im Spiegel die Ausgabe von âLockup-Vouchernâ, steuerfinanzierten Einkaufsgutscheinen fĂźr jeden BundesbĂźrger, auch fĂźr Kinder. Die Einkaufsgutscheine sollten nur in Betrieben einsetzbar sein, die durch den Corona-Shutdown hart getroffen wurden und schlieĂen mussten. Profitieren kĂśnnten neben Geschäften auch Restaurants, Fitnessstudios oder Kultureinrichtungen. Um einen zu groĂen Andrang zu vermeiden, schlug Bofinger vor, die Gutscheine nach einem Zufallsverfahren zuzuteilen und die GĂźltigkeit jeweils auf einen bestimmten Monat zu begrenzen. Bei 83 Millionen Berechtigten beliefen sich die Kosten fĂźr den Fiskus auf 4,15 Milliarden Euro. Die Betriebe kĂśnnten die Gutscheine bei ihrer Bank wie Bargeld einzahlen. Die Banken wĂźrden die Wertgutschriften an die Bundesbank weiterreichen, die mit dem Finanzministerium abrechnen wĂźrde.cite-ref-21[21]
Alfred-Nobel-Gedächtnispreis fßr Wirtschaftswissenschaften
Bofinger kritisierte die Verleihung des Alfred-Nobel-Gedächtnispreis fĂźr Wirtschaftswissenschaften 2022 an Ben Bernanke, Douglas Diamond und Philip Dybvig als âeine noble Auszeichnung fĂźr ein âweit verbreitetes Missverständnisââ,cite-ref-22[22] weil die Beschreibung von Banken des Preiskomitees (âsie erhalten Geld von Leuten, die Einlagen machen, und leiten es an Kreditnehmer weiterâcite-ref-23[23]) von der Bank of Englandcite-ref-24[24] und der Deutschen Bundesbankcite-ref-25[25] widerlegt wurde.
VerĂśffentlichungen (Auswahl)
⢠Grundzßge der Volkswirtschaftslehre: Eine Einfßhrung in die Wissenschaft von Märkten. 5., aktualisierte Auflage. Pearson Studium, Mßnchen 2019, ISBN 978-3-86894-368-9.
⢠Monetary and fiscal policy interaction in the Euro area with different assumptions on the Phillips curve. Center for Globalization and Europeanization of the Economy, GÜttingen 2004.
⢠Wir sind besser als wir glauben â Wohlstand fĂźr alle. Pearson Studium, MĂźnchen 2004, ISBN 3-8273-7138-4.
⢠Zukunftsfähige Finanzpolitik Voraussetzungen einer aufgabenadäquaten Finanzausstattung der Länder. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8305-1575-3.
⢠Ist der Markt noch zu retten? Warum wir jetzt einen starken Staat brauchen. Econ Verlag, Berlin 2009. ISBN 978-3-548-37341-6.
⢠Zurßck zur D-Mark? Droemer Knaur, Mßnchen 2012. ISBN 978-3-426-27613-6
⢠Lob der Minderheit. Im Rat der fßnf Wirtschaftsweisen gibt es zu viel Konformismus und zu wenig Minderheitsvoten. In: F.A.S. Nr. 35, 3. September 2017, S. 22.
Weblinks
Commons
: Peter Bofinger
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Literatur von und ßber Peter Bofinger im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Peter Bofinger im Katalog der ZBW â Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW)
⢠Peter Bofinger bei IMDb
⢠Beiträge von Peter Bofinger bei Wirtschaftsdienst.eu
⢠Website an der Universität Wßrzburg
⢠Soll ein grundsätzlicher Wandel der Geld- und Finanzpolitik verhindert werden? taz, 6. Januar 2005
⢠âJammern und Klagen und sich FĂźrchtenâ â Interview mit Peter Bofinger Ăźber die deutsche Angst. SĂźddeutsche Zeitung, 23. September 2006
⢠Experte Bofinger: Zock-Stopp fßr die Weltwirtschaft Spiegel Online, 14. Mai 2009
⢠Gustav Horn, Peter Bofinger: Die Schuldenbremse gefährdet die gesamtwirtschaftliche Stabilität und die Zukunft unserer Kinder. (PDF; 33 kB) â Ein Appell aus dem Mai 2009 mit mehr als 200 Unterzeichnern aus dem Wissenschaftsbereich.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Patrick Bernau: Abschied von Wirtschaftsweisen: âWir finden uns zu tollâ. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 25. Februar 2019]).
cite-note-33. â Gunnar Bartsch: Ein Preis als Ermunterung, weiterzumachen. Julius-Maximilians-Universität WĂźrzburg, Pressemitteilung vom 22. November 2016 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 22. November 2016.
cite-note-44. â Personalia vom 13. Oktober 2020. In: einBLICK. Universität WĂźrzburg, 13. Oktober 2020, abgerufen am 16. Mai 2022.
cite-note-55. â Verdienstmedaille fĂźr Peter Bofinger. In: einBLICK. Universität WĂźrzburg, 12. Mai 2021, abgerufen am 16. Mai 2022.
cite-note-66. â GroĂe KĂśpfe fĂźr groĂe Fragen, in: Blätter fĂźr deutsche und internationale Politik 5/11
cite-note-77. â GrĂźndungsmitglieder. BĂźrgerbewegung Finanzwende, archiviert vom Original am 6. Juli 2020; abgerufen am 6. Juli 2020.
cite-note-88. â JĂźrgen Kalb: Renaissance der Konjunkturpolitik? â Ein Unterrichtsmodell zur Wirtschaftspolitik. In: Politik und Wirtschaft unterrichten. VS-Verlag, 2006, S. 276.
cite-note-99. â Christoph Birnbaum: Angelesen. Kurz rezensiert. In: Das Parlament, 27/2009. Deutscher Bundestag, 29. Juni 2009, abgerufen am 8. Oktober 2025.
cite-note-1010. â Ordoliberalismus: Der lange Schatten des Walter Eucken. 24. Juni 2016, abgerufen am 22. September 2016.
cite-note-1111. â Albrecht MĂźller, Wolfgang Lieb: Nachdenken Ăźber Deutschland â Das kritische Jahrbuch 2011/2012, S. 7â10
cite-note-1212. â Peter Bofinger, Eric Mayer: Monetary and Fiscal Policy Interaction in the Euro Area with Different Assumptions on the Phillips Curve.
cite-note-1313. â âSchmarotzer gefährden das System nichtâ, Webseite des Manager Magazins vom 29. März 2010
cite-note-1414. â Peter Bofinger und Timo Wollmershäuser Managed Floating as a Monetary Policy Strategy
cite-note-1515. â Peter Bofinger und Stefan Ried A New Framework for Fiscal Policy Consolidation in Europe
cite-note-1717. â Peter Bofinger und Christina Gerberding (2012) EMS: a Model for a World Monetary Order? Intereconomics 23, S. 212â219
cite-note-1818. â Einfluss fĂźr Notenbanken: Wirtschaftsweiser Bofinger fordert Ende des Bargelds. In: Spiegel Online. 6. Oktober 2019 (spiegel.de [abgerufen am 30. Oktober 2019]).
cite-note-1919. â Mehr Zentralismus wagen! In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 12. August 2017, abgerufen am 24. Juli 2018. (= F.A.S. Nr. 32, 13. August 2017, S. 22)
cite-note-2020. â âEinem Profi sollte das nicht passierenâ. In: FAZ.net. 19. August 2017, abgerufen am 24. Juli 2018.
cite-note-2121. â Martin U. MĂźller: Peter Bofinger fordert 50-Euro-Einkaufsgutschein fĂźr jeden BundesbĂźrger. In: Der Spiegel. Abgerufen am 22. Februar 2021.
cite-note-2222. â Peter Bofinger: A noble award for a 'popular misconception'. In: Social Europe. 17. Oktober 2022, abgerufen am 22. Oktober 2022 (britisches Englisch).
cite-note-2323. â Royal Swedish Academy of Sciences: The laureates explained the central role of banks in financial crises. 2022, abgerufen am 22. Oktober 2022 (englisch).
cite-note-2424. â Money creation in the modern economy. In: www.bankofengland.co.uk. Abgerufen am 22. Oktober 2022 (englisch).
cite-note-2525. â Monthly Report April 13 Deutsche Bundesbank: The role of banks, non- banks and the central bank in the money creation process. 2017, abgerufen am 22. Oktober 2022 (englisch).